Der Urlaubsanspruch eines Arbeitnehmers entsteht erstmals nach dem Ablauf einer Wartezeit von sechs Monaten, die regelmäßig mit dem Tag der vereinbarten Arbeitsaufnahme beginnt.

Der Urlaubsanspruch ist ein Freistellungsanspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber, von den bestehenden Arbeitspflichten frei zu werden ohne die übrigen Pflichten des Arbeitsverhältnisses, insbesondere die Pflicht zur Zahlung des Arbeitsentgeltes, zu verändern.

Der Urlaubsanspruch ist durch den Arbeitnehmer geltend zu machen. Dies geschieht regelmäßig durch sogenannte Urlaubsanträge.

Der Urlaub eines laufenden Jahres ist grundsätzlich auf das laufende Kalenderjahr befristet und erlischt daher entweder mit dem Jahresende oder dem Ende des Übertragungszeitraumes am 31. März des folgenden Kalenderjahres.


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