Als Alleinerbe wird der Erbe bezeichnet, der als einziger Erbe entweder auf Grund gewillkürter oder gesetzlicher Erbfolge den Nachlass eines Erblassers erbt.

Sind mehrere Erben vorhanden, so bilden diese eine Erbengemeinschaft. Der oder die Erben nehmen zunächst die Erbschaft in Besitz und bereinigen die Verbindlichkeiten.

Sofern es sich um eine Erbengemeinschaft handelt, ist zu berücksichtigen, dass diese rechtlich eine Gesamthandsgemeinschaft ist. Das bedeutet, dass die Gegenstände eines Nachlasses jeweils der gesamten Erbengemeinschaft und nicht den einzelnen Erben gehören. Sofern eine Erbengemeinschaft nach Bereinigung der Verbindlichkeiten nicht unverzüglich auseinandergesetzt wird, muss der Nachlass in der Erbengemeinschaft ordnungsgemäß verwaltet werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Anteile an einer Erbengemeinschaft übertragen werden.


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Sebastian Böhm
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht

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