Die Erbengemeinschaft ist als Gesamthand grundsätzlich auf einer Auseinandersetzung angelegt.

Grundsätzlich steht es den Erben frei, eine einvernehmliche Teilung der Erbschaft herbeizuführen. Kommt eine solche einvernehmliche Auseinandersetzung nicht zustande, gibt es bestimmte rechtliche Möglichkeiten der Erben, zunächst eine Teilungsreife des Nachlasses herbeizuführen mit dem Ziel, den Nachlass eines Erblassers so in Geld umzusetzen, dass eine Teilung möglich ist.

Kann auch dann keine Einigung gefunden werden, besteht die Möglichkeit eines Miterben, eine Klage auf Zustimmung zu einem Teilungsplan zu erheben.

Da diese Klageform äußerst schwierig und langwierig ist, ist auch bei zerstrittenen Erbengemeinschaften der Fokus regelmäßig darauf gelegt, eine Teilbarkeit des Nachlasses herbeizuführen, um letztlich eine einvernehmliche Teilung erwirken zu können.


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Sebastian Böhm
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht

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