Mit Eintritt des Erbfalls fällt die Erbschaft unmittelbar den Erben an. Man spricht insofern vom Grundsatz der Universalsukzession.

Im Falle des Todes einer Person besteht die Pflicht zur Einreichung von Testamenten beim zuständigen Nachlassgericht. Das oder die Testamente werden dann von dort eröffnet.

Ungenauigkeiten in letztwilligen Verfügungen machen es häufig notwendig, dass diese ausgelegt werden müssen, um abschätzen zu können, ob eine Erbschaft angenommen oder ausgeschlagen werden soll.

Nach Eröffnung des Testamentes kann der Erbe einen Erbscheinsantrag stellen, über dessen Erteilung dann im Erbscheinerteilungsverfahren entschieden wird.

Ist ein Erbschein zu Unrecht erteilt worden, kann dieser durch das Nachlassgericht im Erbscheinentziehungsverfahren wieder eingezogen werden.


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Sebastian Böhm
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht

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