In einer Verfügung von Todes wegen, gleich ob Testament oder Erbvertrag, kann eine Vor- und Nacherbfolge geregelt werden. Die rechtliche Grundlage befindet sich in §§ 2100 BGB ff. Unter Vor- und Nacherbfolge versteht man die Anordnung, dass im Erbfall zunächst eine Person Vorerbe werden soll. Zu einem späteren Zeitpunkt (zumeist bei Versterben des Vorerben) tritt die Nacherbfolge ein. Das bedeutet, dass der Nacherbe dann das seinerzeitig vom Erblasser hinterlassene Vermögen erhält.

Bei der Vor- und Nacherbfolge sind eine Reihe von Punkten zu beachten. So muss der Vorerbe das ihm Zugewandte gesondert von seinem sonstigen Vermögen aufbewahren und so verwahren, dass dem Nacherben der Kern des Zugewandten noch erhalten bleibt. Der Vorerbe kann von verschiedenen Sicherungsrechten zu Gunsten des Nacherben durch den Erblasser in der letztwilligen Verfügung befreit werden.

Der Nacherbe hat bestimmte Auskunftsrechte bereits im Vorerbfall, um über den Bestand des Vorerbes Gewissheit zu erhalten.


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Sebastian Böhm
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht

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