Ein Klageverfahren läuft üblicherweise über einen längeren Zeitraum und ist für den Kläger zunächst mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, da die Gerichtskosten und die Kosten für das gerichtliche Sachverständigengutachten vorab eingezahlt werden müssen. Hier übernehmen aber üblicherweise die Rechtsschutzversicherungen alle Kosten. Über die Vor- und Nachteile eines Klageverfahrens muss im Einzelfall entschieden werden.

 

Soweit es um eine zahnärztliche Falschbehandlung geht, sind oft so genannte selbständige Beweisverfahren von Vorteil. Das Gericht holt hier zunächst nur ein gerichtliches Sachverständigengutachten ein. Nachdem eine Begutachtung durch den Sachverständigen stattgefunden hat, kann der Patient sich einer Neubehandlung unterziehen, ohne dass „Beweise zerstört“ werden.

 

Örtlich zuständig ist das Gericht, in dessen Bezirk die Behandlung stattgefunden hat.

 


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Julia Fellmer
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Medizinrecht

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