Die Ärztekammern aller Bundesländer haben so genannte Schlichtungsstellen eingerichtet. Die Regelungen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Überall aber kann der Patient ein Antrag auf Einleitung eines Schlichtungsverfahren stellen, damit die Ärztekammer ein bestimmtes ärztliches Handeln überprüft und ein entsprechendes Gutachten erstellen lässt.
Das Verfahren ist für den Patienten kostenlos, nimmt aber einige Zeit in Anspruch.
Der Arzt, dessen Handeln überprüft wird, wird in das Verfahren einbezogen.

Bei den Zahnärztekammern existieren solche Schlichtungsstellen nicht.

Um eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, und um überhaupt Klarheit darüber zu bekommen, ob dem Arzt tatsächlich ein Behandlungsfehler vorgeworfen werden kann, sind die Schlichtungsverfahren häufig sinnvoll. Auch bei den Haftpflichtversicherungen der Ärzte und Krankenhäuser sind die Verfahren im Allgemeinen gut anerkannt.


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Julia Fellmer
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Medizinrecht

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