Bei der privaten Krankenversicherung handelt es sich um eine freiwillige Versicherung.

Soweit eine private Krankheitskostenvollversicherung vorliegt, bietet diese in der Regel mindestens die Leistungen, die der Art nach den Leistungen der gesetzlichen Kassen entsprechen.

Eine Private Krankenversicherung kann sich ihre Versicherten aussuchen und kann wegen eines zu hohen Kostenrisikos den Abschluss eines Versicherungsvertrages ablehnen. Nur in den ersten drei Monaten nach der Geburt besteht ein so genannter Kontrahierungszwang: Eine Private Krankenversicherung ist in den ersten drei Monaten nach der Geburt verpflichtet eine Kind zu versichern.

Kündigung

Mittlerweile häufen sich die Fälle, in denen die Versicherungen aufgrund von Auskunftspflichtverletzungen der Versicherten die Verträge kündigen.

Grundsätzlich müssen Sie bei Abschluss der Verträge alle Gesundheitsfragen so genau wie möglich beantworten, da die Rechtsprechung hier an den Versicherten hohe Anforderungen stellt! Im Einzelfall sollten Sie sich anwaltlich beraten lassen, ob die Kündigung gerechtfertigt ist.

Erstattung von Rechnungen

Gerne kürzen Versicherungen Rechnung von Zahnärzten, weil zum Beispiel nicht nach BEL Liste abgerechnet wurde, oder Gebühren angeblich überhöht sind. Auch werden häufig die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung abgelehnt, obwohl die Versicherung zur Zahlung verpflichtet wäre. In diesen Fällen sollten Sie anwaltlich überprüfen lassen, ob das Handeln gerechtfertigt ist.


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Julia Fellmer
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Medizinrecht

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Sekretariat: Frau Tyrrell i.tyrrell@tondorfboehm.de
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