Der Verteidigung wird gem. § 147 StPO grundsätzlich Akteneinsicht gestattet. Dem Beschuldigten selbst können, wenn er keinen Verteidiger hat, nur Abschriften und Auskünfte erteilt werden.

Nach Abschluss der Ermittlungen erhält der Verteidiger unbeschränkte Akteneinsicht.

Des Weiteren kann er Beweismittel besichtigen und so z. B. auch im Rahmen einer Telefonüberwachung aufgezeichnete Gespräche anhören.

Die Akteneinsicht und genaue Aktenkenntnis sind Grundlage einer erfolgreichen Verteidigung. Nur so besteht Waffengleichheit mit Staatsanwaltschaft und Gericht, die einen Sachverhalt – und damit auch den Beschuldigten – zunächst nur nach Aktenlage beurteilen.

In der Praxis fotokopiert der Verteidiger die Akten und bespricht diese danach ausführlich und in Ruhe mit seinem Mandanten.

Eine Äußerung vor erfolgter Akteneinsicht sollte nie abgegeben werden. Zunächst muss man sichere Kenntnis von der Beschuldigung und den Beweismitteln haben, um sich sachgerecht verteidigen zu können.


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Gregor Leber
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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