Beschuldigter ist derjenige, gegen den ein Strafverfahren geführt wird. Als Beschuldigter hat man ein Schweigerecht gegenüber der Polizei, der Staatsanwaltschaft und gegenüber dem Gericht. Niemand muss sich selbst oder nahe Angehörige belasten – so genannter nemo-tenetur-Grundsatz.
Angaben zur Sache sollten daher erst nach Beratung durch einen Verteidiger erfolgen.

Bestimmte Zwangsmaßnahmen, wie z. B. eine Blutuntersuchung, die in der Regel richterlich angeordnet werden, muss man jedoch erdulden. Bei erkennungsdienstlichen Behandlungen (Lichtbildaufnahmen, Abnahme von Fingerabdrücken etc.) besteht ebenfalls eine Mitwirkungspflicht. Auch hier gilt jedoch, dass zunächst die Rechtmäßigkeit einer solchen Maßnahmen durch einen Verteidiger überprüft werden sollte.


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Gregor Leber
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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