Mit Erziehungsmaßregeln reagiert das Jugendstrafrecht auf eine Straftat von Jugendlichen und Heranwachsenden. Erziehungsmaßregeln sind keine Strafe, sondern wollen durch Gebote oder Verbote auf die Lebensführung der Jugendlichen oder Heranwachsenden einwirken.

Nach § 9 JGG kann das Jugendgericht z. B. Weisungen erteilen, z.B. eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle anzunehmen, in einem Heim zu wohnen, Arbeitsleistungen zu erbringen (sogenannte Sozialstunden), oder an einem sozialen Trainingskurs teilzunehmen.
Praktisch wichtig sind Arbeitsleistungen (Sozialstunden). Sie werden unter Aufsicht der Jugendämter erbracht. Soziale Trainingskurse, wie z. B. ein Anti-Gewalt-Training oder Anti-Drogen-Training sollen die Verhaltensweisen des Teilnehmers nachträglich prägen und verändern.


Wünschen Sie eine unverbindliche Einschätzung?

Nehmen Sie jetzt unkompliziert und schnell Kontakt mit uns über unser Kontaktformular auf!

» Zum Kontaktformular


Gregor Leber
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

Telefon 0211 / 864630 - Telefax 0211 / 320840
g.leber@tondorfboehm.de

Sekretariat: Frau Lilienström a.lilienstroem@tondorfboehm.de
Ritterstraße 9 - 40213 Düsseldorf

 

Aktuelle Fachartikel Strafrecht