Reichen Erziehungsmaßregeln nicht mehr aus und kommt eine Jugendstrafe noch nicht in Betracht, soll auf den Jugendlichen oder Heranwachsenden durch ein Bündel möglicher Maßnahmen eingewirkt werden.

Im Vordergrund steht, dass der Beschuldigte erkennen soll, dass er für das Unrecht einzustehen hat. Man unterscheidet Verwarnungen, Auflagen (z. B. Schadenswiedergutmachung), Entschuldigung beim Verletzten, Arbeitsleistungen (Sozialstunden), Zahlung eines Geldbetrages etc. und Jugendarrest. Der Jugendarrest ist das schärfste Zuchtmittel. Er stellt zwar keine Strafe im Rechtssinne dar, wird aber ins Erziehungsregister eingetragen.

Der Jugendarrest hat freiheitsentziehenden Charakter und wird in speziellen Jugendarrestanstalten vollzogen. Es existieren drei Arten:

  • Kurzarrest (bis zu sechs zusammenhängende Tage)
  • Freizeitarrest (ein bis zwei Wochenenden) und
  • Dauerarrest (eine bis vier Wochen)

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Gregor Leber
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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