Ein Beschuldigter in einem Strafverfahren kann bei Verdacht einer Straftat durch die Ermittlungsbehörden festgenommen werden. Dies geschieht entweder im Wege der vorläufigen Festnahme (§ 127 Abs. 2 StPO) oder aufgrund eines Haftbefehls (§ 112 StPO).

Die Polizei oder Staatsanwaltschaft hat jeden vorläufig Festgenommenen spätestens mit Ablauf des Tages nach der vorläufigen Festnahme dem Amtsgericht vorzuführen. Bei einer Vernehmung zur Sache sind dem Festgenommenen seine Rechte zu erklären, u. a., dass er zunächst einen selbstgewählten Verteidiger befragen kann (sogenanntes Konsultationsrecht). Der Festgenommene hat das Recht zu schweigen. Beantragt die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl und gibt der Richter diesem Antrag statt, erfolgt eine Inhaftnahme in die Untersuchungshaft.


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Gregor Leber
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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