Ist jemand einer Straftat dringend verdächtigt, kann ein Haftbefehl ergehen. Aufgrund dieses Haftbefehls wird der Beschuldigte in Untersuchungshaft genommen. Der Haftbefehl ergeht nur, wenn Haftgründe vorliegen und sein Erlass verhältnismäßig ist. Die wichtigsten Haftgründe sind Fluchtgefahr und Verdunkelungsgefahr.

Gegen den Haftbefehl kann sich der Beschuldigte bei dem Amtsgericht mit der Haftprüfung oder beim Landgericht mit der Haftbeschwerde wenden.

Die Untersuchungshaft darf grundsätzlich nicht länger als sechs Monate dauern, es sei denn, das Oberlandesgericht entscheidet über eine längere Dauer (§ 121 StPO).

Haftbefehle können außer Vollzug gesetzt werden, d. h. der Beschuldigte bleibt z. B. gegen Auflagen (Meldung bei der Polizei oder die Gestellung einer Sicherheit (Kaution)) bis zur Gerichtsverhandlung auf freiem Fuß.


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Gregor Leber
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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