Gemäß § 148 StPO ist dem Beschuldigten, auch wenn er sich nicht auf freiem Fuß befindet, schriftlicher und mündlicher Verkehr mit dem Verteidiger gestattet. Dies gilt auch schon bei der ersten Vernehmung durch die Polizei.

Angaben zur Sache sollten erst nach Rücksprache mit dem Verteidiger gemacht werden. Im Falle der Freiheitsentziehung (Untersuchungshaft) hat der Verteidiger das Recht zum jederzeitigen Besuch des Mandanten in der Justizvollzugsanstalt. Der Besuch darf nicht überwacht werden. Ebenso darf der Briefverkehr mit dem Verteidiger nicht kontrolliert werden.

Über Gespräche mit dem Mandanten darf der Anwalt mit niemandem sprechen (Schweigepflicht).

Das Konsultationsrecht gewährleistet eine sachgerechte Verteidigung. Verstöße gegen das Konsultationsrecht können zu einem Verwertungsverbot bezüglich gewonnener Beweise führen.


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Gregor Leber
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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