Bedient ein Testamentsvollstrecker eigene (Honorar)-Forderungen, ohne diese dem Erben gegenüber in einer im Einzelnen nachvollziehbaren, geschweige denn prüffähigen Weise darzutun, so stellt dies nach Auffassung des OLG Düsseldorf einen wichtigen Grund im Sinne des § 2227 BGB für die Entlassung aus dem Amt dar, sofern nicht jene Verbindlichkeit dem Erblasser bei der Berufung des Testamentsvollstreckers mindestens bekannt war, von ihm ernst genommen wurde und der Erblasser eine „formlose" Bedienung des Testamentsvollstreckers aus dem Nachlass billigte.

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18 Dezember 2011


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Sebastian Böhm
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht

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