Haben Eheleute gemeinsam einen Hund der bei ihnen im Haushalt lebt, entsteht bei Trennung häufig Streit darüber, bei welchem Ehegatten der Hund zukünftig leben soll.

Können sich die Eheleute nach Trennung nicht einigen, bei wem der Hund zukünftig leben soll, entscheidet das Gericht, welchem Ehegatten der Hund zugesprochen wird.

Das OLG Stuttgart (Aktenzeichen 18 UF 62/14) hat hierzu mit Beschluss vom 07.04.2014 entschieden, dass bei den Billigkeitserwägungen, wem der Hund zugesprochen ist, weniger das Wohl des Hundes im Vordergrund stehe. Bei den Billigkeitserwägungen im Sinne des § 1361 a Abs. 2 BGB handelt es sich vielmehr um Solche, die eine sinnvolle Teilhabe der getrennt lebenden Eheleute, dem zur Disposition stehenden Haustier ermögliche.

 

(Beschluss des OLG Stuttgart vom 07.04.2014)


Rechtsanwalt
Lothar Böhm
Fachanwalt für Familienrecht
Telefon 0211 / 864630 - Telefax 0211 / 320840
l.boehm@tondorfboehm.de
Sekretariat: Frau Schattling s.schattling@tondorfboehm.de

Rechtsanwältin
Julia Fellmer 
Fachanwältin für Medizinrecht
Telefon 0211 / 864630 - Telefax 0211 / 320840
Sekretariat: Frau Tyrrell i.tyrrell@tondorfboehm.de

Rechtsanwalt
Niklas Böhm
Fachanwalt für Familienrecht
Telefon 0211 / 864630 - Telefax 0211 / 320840
n.boehm@tondorfboehm.de
Sekretariat: Frau Schattling s.schattling@tondorfboehm.de

 

Wünschen Sie eine unverbindliche Einschätzung?

Nehmen Sie jetzt unkompliziert und schnell Kontakt mit uns über unser Kontaktformular auf!

» Zum Kontaktformular


Aktuelle Fachartikel Familienrecht