(11.06.2015)

BVerfG bestätigt Umgangsverbot für Vater - Ein Brief pro Monat muss genügenDas VG Mainz hat mit Urteil vom 24.04.2015 (AZ: 4 K 464/14 MZ) entschieden, dass der Familienname eines Pflegekindes in den Namen der Pflegeeltern geändert werden kann, wenn dies dem Wohl des Kindes förderlich ist. Überwiegende Interessen an der Beibehaltung des bisherigen Namens dürfen nicht entgegenstehen. Hier hatte der leibliche Vater gegen die Namensänderung geklagt. Sie schade der Bindung zwischen den leiblichen Eltern und dem Kind. Das Verwaltungsgericht wies die Klage ab. Es gebe zwar das Interesse eines Elternteils am Fortbestand des namensrechtlichen Bandes zum Kind. Ein solches Band, auf das sich der leibliche Vater berufen könnte, bestand aber zwischen ihm und seinem Kind zu keinem Zeitpunkt. Dagegen sei die Beziehung des Kindes zu den Pflegeeltern und deren Kindern sehr intensiv. Es war auch der Wunsch des 10-jährigen Kindes, den Namen der Pflegeeltern zu tragen und so den Familienverband nach außen zu dokumentieren. Das Interesse des leiblichen Vaters tritt nach Auffassung des Verwaltungsgerichts Mainz dahinter zurück.

Quelle: Pressemitteilung des VG Mainz


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