Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 17.09.2013 (X ZR 123/10) über Ausgleichsansprüche von Flugreisenden wegen einer Flugverspätung entschieden.

Verpassen Fluggäste einen Anschlussflug und erreichen deshalb ihr Zielort mit mehr als drei Stunden Verspätung, steht ihnen nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs eine Entschädigung zu. Entscheidend ist die letztendliche Verspätung am Zielort und zwar auch dann, wenn die verspätete Ankunft am Endziel darauf beruht, dass in Folge der Flugverspätung ein selbst nicht verspäteter Anschlussflug verpasst wurde.Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 17.09.2013 (X ZR 123/10) über Ausgleichsansprüche von Flugreisenden wegen einer Flugverspätung entschieden.

In dem konkret zu entscheidenden Fall hat der Bundesgerichtshof mehreren Reisenden Recht gegeben, die einen Flug von Miami über Madrid nach Düsseldorf gebucht hatten. Da sich der Abflug von Miami nach Madrid um eine Stunde und 20 Minuten verzögert hatte, verpassten die Reisenden ihren Anschlussflug in Madrid und kamen mit insgesamt siebeneinhalb Stunden Verspätung in Düsseldorf an.

Für diese Flugverzögerung verlangten die Reisenden 600,00 € Entschädigung pro Person.

Das Landgericht Düsseldorf hatte der Klage der Reisenden stattgegeben. Die gegen diese Entscheidung eingelegte Revision hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 17.09.2013 zurückgewiesen.

Quelle: www.Bundesgerichtshof.de


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