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.Neben den Schenkungen unter Lebenden gibt es auch sogenannte Schenkungen auf dem Todesfall. Bekanntester Fall dürfte hier das Bezugsrecht bei einer Lebensversicherung im Todesfall sein.

Schenkungen auf den Todesfall können ebenfalls ein taugliches Mittel der Nachlassplanung sein, da sie grundsätzlich in den Nachlass fallen, sind aber regelmäßig pflichtteilsrechtlich zu berücksichtigen.

Das Schenkungssteuerrecht vollzieht sich nach den entsprechenden Vorschriften wie das Erbschaftssteuerrecht. Auch im Schenkungssteuerrecht gelten die vorgenannten Freibeträge mit der Maßgabe, dass nur Vermögensvorteile innerhalb von zehn Jahren zu berücksichtigen sind. Dies bedeutet, dass nach Ablauf von zehn Jahren der Freibetrag erneut genutzt werden kann. Dies bietet im Rahmen der Vermögensplanung unter Lebenden Gestaltungsmöglichkeiten, um Freibeträge gegebenenfalls mehrfach über einen längeren Zeitraum ausnutzen zu können.

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Im Erbschaftssteuerrecht gelten Freibeträge. Diese ergeben sich derzeit aus § 16 ErbStG und betragen derzeit zum Beispiel für Ehegatten EUR 500.000,00, für Kinder EUR 400.000,00 und für sonstige nicht verwandte Personen EUR 20.000,00.


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Sebastian Böhm
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht

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