(28.08.2018)

Nach einer Entscheidung des OLG Frankfurt a. M. vom 15.06.2018 (2 UF 41/18) kann alleine der Besitz eines Smartphones, Tablets, Computers oder Fernsehers mit oder ohne Internetzugang nicht die Annahme, dass Eltern durch die Eröffnung eines Zugangs ihr Kind schädigen rechtfertigen.

Dazu müssen im konkreten Einzelfall Anhaltspunkte hinzutreten, aus denen sich die konkrete Gefahr einer Schädigung ergeben. Allgemeine Risiken dadurch, dass Minderjährige smarte Technologien und Medien nutzen, begründen nicht persé eine hinreichende konkrete Kindeswohlgefährdung, die Maßnahmen nach § 1666 BGB rechtfertigen. Es ist vielmehr im Einzelfall zu prüfen, ob das Kindeswohl Schutzmaßnahmen durch staatliche Organe erfordert.

 


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Fachanwalt für Familienrecht
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