(24.09.2018)

Wie der Gemeinsame Bundesausschuss am 17.05.2018 mitteilte, wurde auf Antrag der Patientenvertreter vom 20.03.2018 das Beratungsverfahren zur Unterkieferprotrusionsschiene bei leichter bis mittelgradiger obstruktiver Schlafapnoe gemäß § 135 Abs. 1 SGB V eingeleitet.

Dies bedeutet nun, dass der Gemeinsame Bundesausschuss überprüft, ob die Unterkieferprotrusionsschiene bei leichter bis mittelgradiger obstruktiver Schlafapnoe in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen aufgenommen werden kann.

Zurzeit erstattet die Krankenversicherung regelmäßig nur die Kosten für eine Schlafmaske bei Patienten, bei denen eine leichte bis mittelgradige obstruktive Schlafapnoe vorliegt.

Eine Beschlussfassung des G-BA, ob die Unterkieferprotrusionsschiene mit im Leistungskatalog aufgenommen wird, wird erst im Mai 2021 erfolgen.

 


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Julia Fellmer
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Medizinrecht

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