Aktuelles zum Thema Medizinrecht

Das OLG Hamm hat mit Entscheidung vom 31.11.2014 AZ: 26 U 80/13 entschieden, dass einer Patientin für einen zu spät erkannten Darmverschluss ein Schmerzensgeld in Höhe von 90.000,00 € zusteht.

Urteil Oberlandesgericht Hamm: Az. 26 U 35/13

Zahnärzte sind auch zur wirtschaftlichen Aufklärung verpflichtet.

Urteil des OLG Hamm  Az.: 26 U 30/13

Möchte ein Patient im Krankenhaus ausschließlich durch den Chefarzt operiert werden will, muss er dies durch eine Erklärung explizit deutlich machen. Steht im Wahlleistungsvertrag ein ärztlicher Stellvertreter des Chefarztes, und willigt der Patient auch in die Behandlung durch diesen Arzt ein, besteht kein zwingender Anspruch auf Chefarztbehandlung.

OLG Hamm: 26 U 112/13

Wird eine Frau nach einer stationären Sterilisation ungewollt schwanger, haftet das Krankenhaus nicht, wenn sie über eine verbleibende Versagerquote ausreichend aufgeklärt wurde. Das hat das Oberlandesgericht Hamm (OLG) in einem rechtskräftigen Urteil entschieden.

BGH, Beschluss vom 17.09.2014 - XII ZB 202/13

Der BGH hat entschieden, unter welchen Voraussetzungen das Betreuungsgericht den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen genehmigen muss.


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Julia Fellmer
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Medizinrecht

Telefon 0211 / 864630 - Telefax 0211 / 320840
j.fellmer@tondorfboehm.de

Sekretariat: Frau Tyrrell i.tyrrell@tondorfboehm.de
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